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Sie fühlen sich dauerhaft gestresst? Sie leiden an schmerzhaften Verspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen bis hin zu Migräne oder Kiefergelenksbeschwerden?

 

Als Heilpraktikerin und Therapeutin für Craniosacrale Osteopathie wende ich sanfte manuelle Verfahren und Techniken des Myofascial Release an. Ergänzend können Sie Selbsthilfeübungen erlernen, mit denen Sie Beschwerden und Symptome selbst regulieren können. Bei Bedarf unterstütze ich Sie auch durch den Einsatz gezielter Vitamine, Mineralstoffe und Co.

 

Veronika Ruml - Heilpraktikerin
Therapeutin für Craniosacrale Osteopathie und Vitalstoff-Therapie

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Ständige Kopf- und Nackenschmerzen? - Das könnte der Grund sein

Ständige Kopf- und Nackenschmerzen? - Das könnte der Grund sein

Das Fasziensystem

Unser kompletter Körper, jedes Organ, Muskeln, Knochen, Sehnen, einfach alles in unserem Körper ist durch diese bindegewebigen Strukturen überzogen.

Das Fasziennetz spielt für unseren Bewegungsapparat eine entscheidende Rolle. Es hat wichtige Stützfunktionen für unsere Körperhaltung und den Ablauf unserer Bewegungen. Ebenso verbinden Faszien verschiedene Körperpartien miteinander, so dass hierdurch ein Wirkprinzip ähnlich wie bei Zugseilen entsteht. In der Medizin werden diese als Myofasziale Leitbahnen bezeichnet. Dies kann man sich wie ein riesiges Schienennetz mit myofaszialen "Gleisen" und knöchernen "Bahnhöfen" vorstellen.

Faszien trennen aber auch gewisse Zellschichten voneinander und dienen somit als Schutzschicht. Das ist durchaus sinnvoll, denn so können zum Beispiel Infektionen nicht einfach ungehindert zum benachbarten Organ wandern.

All das stellt ein äußerst komplexes System dar.

Eine der Myofaszialen Leitbahnen ist die Oberflächliche RückenlinieSuperficial Backline genannt. Diese beginnt bei den Zehengliedern, zieht über die Fußsohle zu den Knien, dann die komplette Rückseite des Beins entlang, weiter bis zur Hüfte und dem Kreuzbein, von dort neben der Wirbelsäule entlang hoch zum Nacken und über die Hinterseite des Kopfes bis vorne zum Stirnbein, in der Nähe der Augenbrauen. Das ist sehr beeindruckend! Würde man diese Faszie aus dem menschlichen Körper präparieren, so wäre es ein durchgängiger, bindegewebiger Strang.

Myofaszial Release

Wenn sich nun an einem Ort dieser Myofaszialen Leitbahnen ein Muskel verspannt oder eine Faszie verklebt, so hat das Auswirkungen auf diesen Teil des "Schienennetzes". Dadurch lässt es sich einfach veranschaulichen, warum Behandlungen an einer anderen Region, als der eigentlichen Schmerzregion, so wirkungsvoll sein können.

Durch die Anwendung spezieller Myofaszialer Release-Techniken können gezielte Muskel-Faszien und Triggerpunkte (Ansammlung von verspannten Muskelfasern) gelöst werden.

Bei meinen Behandlungen erlebe ich es immer wieder, dass das Arbeiten an den Bereichen der Superficial Backline Verspannungen im Nackenbereich und damit verbundene Kopfschmerzen lindert oder gar komplett auflöst.

 

Kennen Sie das auch?

Es war ein stressiger Tag, es gab viel zu erledigen und Sie waren lange auf den Beinen. Am Abend merkt man auch schon wie die Füße schmerzen. Vielleicht folgen auf diesen Tag noch ein paar weitere anstrengende Tage und man verspannt sich von Tag zu Tag mehr. Erst beginnen sich die Fußsohlen (- somit die Plantarfaszien) zu verspannen, erste schmerzhafte Triggerpunkte entstehen. Durch die genannte Zugwirkung wandert die Verspannung durch die Myofaszialen Leitbahnen hoch bis ins Bein, dann fängt es auf einmal an im Kreuz zu ziehen. Am nächsten Morgen sind dann auch die Nackenschmerzen, womöglich sogar Kopfschmerzen da - na super!

Selbsttherapie - Meine Erfahrung dazu

Reagiert man bereits am ersten Tag, quasi schon bei den ersten Schmerzen in den Füßen, indem man sich zum Beispiel ein schönes Bad mit einer kleinen Fußsohlenmassage gönnt, entspannt sich der Körper sofort fühlbar und den Verspannungen wird sozusagen vom Beginn weg die Grundlage genommen ;)

Falls die Beschwerden doch schon einmal etwas fortgeschrittener sein sollten, können Sie auch aufmerksam durch Ihren Körper fühlen und gezielt nach schmerzenden Punkten in den Muskeln der genannten Bereiche suchen. Diese können durch Kompression gelöst werden. Es erfordert etwas Fingerspitzengefühl die richtige Druckstärke und Dauer herauszufinden, jedoch spüren Sie selbst am besten welcher Druck auszuhalten ist und ab welchem Druck die Muskeln in Gegenwehr gehen.

Unbedingt beachten: Immer unter der Schmerzgrenze bleiben. Hierfür eignet sich eine Schmerzskala von 1-10 zur Beurteilung, wobei Sie im Bereich 7-8 eine ausreichende Druckstärke erreicht haben. Die Kompression sollte mit gleichbleibender Druckstärke so lange aufrecht erhalten werden, bis sich der Schmerz verringert, im besten Falle komplett auflöst.

Viel Erfolg beim "Selber therapieren" :)

 

 

Ihre Veronika Ruml - Heilpraktikerin

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