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Sie fühlen sich dauerhaft gestresst? Sie leiden an schmerzhaften Verspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen bis hin zu Migräne oder Kiefergelenksbeschwerden?

 

Als Heilpraktikerin und Therapeutin für Craniosacrale Osteopathie wende ich sanfte manuelle Verfahren und Techniken des Myofascial Release an. Ergänzend können Sie Selbsthilfeübungen erlernen, mit denen Sie Beschwerden und Symptome selbst regulieren können. Bei Bedarf unterstütze ich Sie auch durch den Einsatz gezielter Vitamine, Mineralstoffe und Co.

 

Veronika Ruml - Heilpraktikerin
Therapeutin für Craniosacrale Osteopathie und Vitalstoff-Therapie

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Vitalstoffe bei erhöhter Stressbelastung - sinnvoll oder überflüssig? + Special: Smoothie-Rezept

Vitalstoffe bei erhöhter Stressbelastung - sinnvoll oder überflüssig? + Special: Smoothie-Rezept

Was sind Vitalstoffe und Co.?

Zu den Vitalstoffen gehören Mikronährstoffe und Makronährstoffe, die der Körper für verschiedene Stoffwechselfunktionen benötigt. Einige der Nährstoffe werden im Körper hergestellt. Andere, essentielle Vitalstoffe müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Zu den Vitalstoffen gehören:

  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Vitamine
  • essentielle Aminosäuren
  • essentielle Fettsäuren
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • Enzyme: z.B. Coenzym Q10

Da durch die eigene Synthese im Körper nicht immer genügend Vitalstoffe hergestellt werden können, muss der größere Anteil über die Nahrung aufgenommen werden.

Warum kann unser Körper nicht mehr alle nötigen Vitalstoffe aufnehmen?

Stress ist heute ein Bestandteil des normalen Alltags. Egal, ob im Beruf oder in der Freizeit, ständig sind wir emotionalen und körperlichen Belastungen ausgesetzt. Zeit zum Entspannen ist oft nicht mehr ausreichend vorhanden. Durch die stressige Lebensweise benötigt der Körper mehr Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und andere Vitalstoffe, um diese Belastungen auszugleichen. Mit zunehmendem Alter oder bei Krankheiten erhöht sich der Bedarf an Vitalstoffen noch mehr. Auch viele gängige Medikamente sind wahre Mikronährstoffräuber.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiger Bewegung ist nach wie vor der Grundpfeiler eines gesunden Körpers. Im Optimalfall beziehen wir aus dieser Lebensweise den Hauptanteil der wichtigen Vitalstoffe.

Da jedoch in der heutigen Zeit viele Lebensmittel verändert oder sehr nährstoffarm sind und wir uns oft nicht die Nahrung zuführen die gut für uns wäre, der Körper aber gleichzeitig durch den häufigen Dauerstress große Mengen an Energie verbraucht, geraten wir leicht in ein Vitalstoffdefizit.

Auch zum Beispiel lange Lagerzeiten von Obst und Gemüse, sowie der Verzehr von nicht saisonalen und regionalen Produkten kann ebenso zu einem vermehrten Vitamin- und Mineralstoffdefizit führen.

 

Wie wirken Vitalstoffe und Co. in unserem Körper?

Vitalstoffe sind nicht nur für die Organfunktionen und das Nervensystem, sondern auch für den Zellstoffwechsel wichtig. Bei einer chronischen Unterversorgung kann die Zelle ihre Funktion nicht mehr korrekt erfüllen. Die Mitochondrien (= „Kraftwerk“ in der Zelle) erzeugen zu wenig Energie und sind schnell erschöpft. Gleichzeitig sammeln sich Abfallprodukte in den Zellen an und können nicht mehr entsorgt werden. Die Zelle altert schneller und stirbt schließlich. Chronische Erkrankungen oder Krebs können die Folge sein.

Erhält der Körper über einen gewissen Zeitraum zu wenig Vitalstoffe, stehen ihm somit auch weniger Antioxidantien (= Radikalfänger) zur Verfügung. Die während des Stoffwechsels gebildeten freien Radikale können dann nicht mehr ausreichend gebunden und entsorgt werden und führen im Körper zu erhöhtem oxidativem Stress. Sie sammeln sich im Körper an und machen die Zellmembranen durchlässig für schädliche Stoffe. So können leichter chronische Entzündungen und Allergien entstehen.


Vitalstoffe sind aber nicht nur am Schutz der Zellen beteiligt. Sie sind wichtige Bestandteile bei der Bildung der Blutkörperchen und der Gerinnungsfaktoren. Fehlen bestimmte Spurenelemente, können nicht mehr ausreichend rote Blutkörperchen gebildet werden. Die Sauerstoffversorgung der Zellen sinkt.
Aminosäuren sind nicht nur für den Aufbau der Muskulatur, sondern auch für die Funktion von Gehirn und Nerven wichtig. Sie sind an der Bildung von Botenstoffen im Gehirn beteiligt und beeinflussen die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen.

 

Unterstützung durch gezielte Vitalstoffe bei erhöhter Stressbelastung?

Stress ist ein Energieräuber und löst viele Fehlfunktionen im Körper aus. Damit der Körper sich wieder entspannen kann, wird oft über einen gewissen Zeitraum eine erhöhte Zufuhr von Vitalstoffen benötigt. Dafür ist die normale Nahrung dann in der Regel nicht mehr ausreichend.

Eine gezielte Vitalstofftherapie kann dem Körper helfen die Defizite aufzufüllen, um überhaupt wieder eine Chance zu haben sich zu regenerieren. Das kann zum Beispiel mittels einer Infusionskur über einen Zeitraum von einigen Wochen geschehen. Sinnvoll ist es allerdings parallel gezielte, auf die individuellen Beschwerden und Symptome abgestimmte Vitalstoffe über einen längeren Zeitraum einzunehmen.

Eine Supplementierung muss nicht immer zwingend „ständig“ erfolgen. Meiner Meinung nach liegt das Hauptaugenmerk auf dem Körper und dessen Zustand. Wie fühlten Sie sich vorher? Wie fühlen Sie sich nach einigen Wochen/ Monaten einer Vitalstoffeinnahme? Oft bemerkt man hier erst was einem guttut und was man gerne längerfristig beibehalten möchte. Im Optimalfall ändern wir auch einige unserer Lebensgewohnheiten und schaffen es somit Stress zu reduzieren.

Auch die Kontrolle der Laborwerte kann in einigen Fällen ein aussagekräftiges „Vorher/ Nachher- Bild“ liefern, zum Beispiel beim Eisen-Status oder dem Vitamin-D Wert.

 

Praktische Beispiele

Vitamin D: Um eine ausreichende Menge Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung bilden zu können, müsste man sich täglich zur Mittagszeit komplett unbekleidet eine Stunde in die pralle Sonne legen. Das ist äußerst unrealistisch. Vor allem in unseren Breitengraden ist es wichtig besonders in der Herbst-/ Winterzeit an eine ausreichende Vitamin-D Versorgung zu denken.

Vitamin D wirkt aktiv im Knochenstoffwechsel mit, beugt Infektionen vor und ist unter anderem auch für unsere Psyche ein wichtiger Faktor. Chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe, allgemeine Leistungsminderung bis hin zu depressiven Störungen können ein Symptom des Vitamin-D-Mangels sein.

 

Folsäure (Vitamin B9): Erschreckenderweise leiden 80% der Deutschen an einem Folsäuremangel. Noch kritischer wird diese Situation, wenn es schwangere Frauen oder auch Frauen mit bestehendem Kinderwunsch betrifft.

Bereits vor einer Schwangerschaft sollte die Frau auf eine ausreichende Versorgung mit 400µg Folsäure täglich achten. In der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht sich der Bedarf auf bis zu 800µg täglich.

Folsäure ist essentiell wichtig für die Energiegewinnung und die Zellteilung. Ein Mangel führt von häufigen Infekten bis hin zu neurologischen/ psychiatrischen Symptomen. Beim Embryo kann ein Folsäuremangel zu schweren Entwicklungsstörungen mit Fehlbildungen des Neuralrohrs (= erste Entwicklungsstufe der Wirbelsäule mit Rückenmark) führen.

 

Eisen: Verstärkte Monatsblutungen (= Hypermenorrhoe) und chronische Blutungen im Verdauungstrakt gelten als die Hauptrisikofaktoren für einen Eisenmangel. Auch durch Ernährungsformen mit reduzierter Aufnahme von tierischen Produkten (Vegetarier/ Veganer) entsteht ein erhöhtes Risiko einen Eisenmangel zu erleiden, da der Körper das pflanzliche Eisen (Fe3) schlechter resorbieren kann.

Symptome eines Mangels können von verstärkter Müdigkeit und allgemeiner Schwäche bei einem leichten latenten Mangel bis hin zu schweren Symptomen bei ausgeprägter Eisenmangelanämie zum Beispiel mit Schwund der Schleimhaut im Verdauungstrakt führen.

Eisen ist für die Bildung von Hämoglobin (= roter Blutfarbstoff) und den damit verbundenen Sauerstoff-Transport im Blut zuständig. Auch die Energiegewinnung, das Immunsystem und die Kollagensynthese als Baustoff für den Körper sind Eisen-abhängig.

 

Vitamin B12 (Cobalamin): Ein manifester Vitamin-B12 Mangel tritt oft erst nach Jahren auf. Die Halbwertszeit (= Speicherzeit) im Körper beträgt 1-4 Jahre. Daher treten Mangelsymptome oft erst verspätet auf.

Laut einer Studie sind jedoch der manifeste und auch bereits der latente (= schwelende, noch nicht bemerkte) Vitamin-B12 Mangel die Hauptursachen für Depressionen und Demenz.

Vitamin B12 ist notwendig für das Zellwachstum-, entwicklung-, teilung, Stoffwechselfunktionen, das zentrale Nervensystem und die Herstellung von roten Blutkörperchen (= Erythrozyten). Ein Mangel kann zur Entmarkung der Nervenfasern mit irreversiblen Schäden führen.

 

*** Special *** Smoothie-Rezept

Da eine gesunde und ausgewogene Ernährung grundsätzlich, wenn je nach Lebenssituation und aktueller Belastung ausreichend, einer Supplementierung von Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen ist, hier ein leckeres Smoothie-Rezept 😊

 

In Paradise

6 getrocknete Feigen

400ml Wasser

2 süße Äpfel

¼ Zitrone

2 Granatäpfel

40g Grünkohlblätter

100g Babyspinat

Zitronensaft

 

Alles in einen Mixer geben, Wasser zufügen. Auf höchster Stufe so lange mixen, bis sich auch die Fruchtkerne vollständig aufgelöst haben. Nach Belieben etwas Wasser oder Zitronensaft zugeben.

 

Ihre Veronika Ruml

Heilpraktikerin

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